UnternehmenPressePressemeldungen2016-03-17 Ulmer IT-Haus auf der Überholspur

Ulmer IT-Haus auf der Überholspur:

Fritz & Macziol steigert Umsatz um 20 Prozent und erreicht wichtige Etappenziele bei der Digitalisierung

Ulrich Hampe

Ulrich Hampe

Chief Marketing Officer (CMO)

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Ulm, 17. März 2016 – Fritz & Macziol (F&M), seit Oktober 2014 Teil des französischen Bau- und Mischkonzerns Vinci Energies, hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Wachstumsschub abgeschlossen und zugleich die organisatorische Neuausrichtung erfolgreich umgesetzt. Deutschlandweit wurde der Umsatz auf 342 Millionen Euro gesteigert – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl stieg um fünf Prozent auf fast 800 Beschäftigte an 14 Standorten. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen die eigene digitale Transformation vorangetrieben sowie das herstellerunabhängige IT-Lösungs- und Beratungsangebot an den Wachstumsthemen ausgerichtet. Ergänzt wird das Digitalisierungsportfolio durch die Spezialkompetenzen der Schwesterunternehmen (Actemium, Omexom) innerhalb des Bau- und Industriekonzerns Vinci, allen voran in den Bereichen Industrie 4.0 und „Internet of Things“.

Auf der Basis eines sehr starken Datacenter-Geschäftes konnten hohe Zuwachsraten vor allem in den Bereichen Analytics & Data sowie IT Management & Betrieb erzielt werden. Weitere Wachstumstreiber kamen aus den Bereichen IT-Sicherheit sowie SAP HANA. Die größte Nachfrage erfährt das IT-Haus bei Cloud-Themen, insbesondere bei unterschiedlichen Betriebskonzepten und ihren betriebswirtschaftlichen Auswirkungen. Auch das traditionelle IT-Geschäft ist weiterhin von großer Bedeutung, da es oft als Basis für neue Entwicklungen dient.

Oliver Schallhorn und Stephan Pawlowski
Fritz & Macziol habe die operativen Ziele erreicht und sei strategisch bestens aufgestellt, so die Geschäftsführer Oliver Schallhorn und Stephan Pawlowski.

„2015 haben wir unsere operativen Ziele erreichen können und, obwohl sehr viel umgestellt wurde, ein signifikantes Wachstum realisiert. Wir sind also auf dem richtigen Weg und unser Unternehmen hat nach der Übernahme durch Vinci wieder deutlich an Attraktivität und Durchschlagskraft gewonnen“, betont Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von F&M. „Das Umsatzwachstum ist für uns nicht die entscheidende Kennzahl. Wichtiger ist die Profitabilität, und zahlreiche Kundenprojekte im Umfeld Digitalisierung und Industrie 4.0 zeigen, dass wir die richtigen Themen besetzen. Wir sind also mit unserem lösungsorientierten Geschäftsmodell, das die traditionelle IT mit den Werttreibern der Digitalisierung verbindet, auch strategisch auf der Überholspur und deshalb weiterhin auf Wachstumskurs.“

Das Ulmer IT-Haus hat sich schon im Jahr 2014 komplett nach den IKT-Wachstumsfeldern ausgerichtet. Seither werden die Kernkompetenzen in zehn Bereichen gebündelt wie Analytics & Data, Cloud Computing, Datacenter & Converged Infrastructure, Managed Services & IT Management Consulting, SAP Solutions & Technology, Software Asset Management, Collaboration & Social Business oder Mobile & App Development. Komplettiert wird das herstellerunabhängige Angebot durch die Querschnittsthemen Network Infrastructure und Security. Die Etablierung der nächsten Stufe der anbieterrneutralen Beratung in Form eines „Cross-Consulting Teams“ durch Architekten mit einem breiten Wissensspektrum wird einer der Fokuspunkte des laufenden Jahres sein.

Zusätzlich bereichert die Zusammenarbeit mit den spezialisierten Schwesterunternehmen der Marke Axians als ICT-Marke der Vinci Energies das Portfolio: Durch die Kombination aus Automatisierungs- und Industrietechnik sowie IKT-Expertise entsteht insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 und „Internet of Things“ ein klarer Mehrwert für die Kunden des gehobenen Mittelstands. Diese konzernweite Aufstellung versetzt F&M in die Lage, als Schnittstelle zwischen Industrie, IT und Geschäftsprozessen zu fungieren. Die Schaffung der neuen Position des Chief Digital Officers (CDO) zum Jahresanfang 2016 ist eine logische Folge des eigenen Digitalisierungsprozesses. Dies ist ein Beleg für den Anspruch, die Digitalisierung in allen Bereichen weiter voranzubringen und die herstellerübergreifenden IT-Lösungen und Dienstleistungen bedarfsgerecht für den digitalen Wandel der Kunden einzusetzen. Branchenanalysten sehen das IT-Haus in allen marktrelevanten Trendthemen sehr gut positioniert, was durch zahlreiche Referenzen mit quantifizierbarem Kundennutzen bestätigt wird.

Bei folgenden Trendthemen sieht F&M zunehmenden Kundenbedarf:

Cloud Computing: Herstellerunabhängige Service-Drehscheibe

Cloud ist zur Unternehmensrealität geworden. Doch viele Unternehmen fragen sich, wie sich welches Cloud-Modell am besten kalkulieren und implementieren lässt. Mit dem Cloud Service Broker bietet Fritz & Macziol eine zentrale Plattform für Vergleich, Einkauf, Konfiguration und Nutzung der Services unterschiedlicher IaaS-Anbieter wie Amazon (AWS), Microsoft Azure und IBM Softlayer. Auch SaaS-Dienste wie Office 365, SharePoint Online oder komplexe OpenStack-Lösungen sowie Private-Cloud-Infrastrukturen können integriert werden. Dadurch werden IT-Abteilungen zum agilen Service Broker der Fachabteilungen und bekommen auch die Schatten-IT besser in den Griff. Mehr auf cloudmotor.fum.de

Digitalisierung und Industrie 4.0: Kernaufgabe der deutschen „Hidden Champions“

Die Produktionsleiter im gehobenen Mittelstand stehen unter großem Druck, die Fertigungsprozesse effizient zu managen. Laut einer Studie von Fraunhofer IAO und vom Branchenverband Bitkom könnten deutsche Produzenten durch die konsequente Nutzung von Industrie 4.0 Effizienzgewinne von 90 bis 150 Milliarden Euro erzielen. Als Teil des Bau- und Industriekonzerns Vinci kann Fritz & Macziol beim Übergang zu einer datenzentrierten, serviceorientierten IT-Architektur für die Produktion aus einer Hand unterstützen.

Software-Defined: Unternehmen wollen unabhängig von Standard-Hardware-Lösungen werden

Unternehmen setzen verstärkt auf Software-Defined-Lösungen. Diese versprechen sowohl Kosteneinsparungen als auch höhere Agilität und bessere SLAs, weil hybride IT-Strukturen in unterschiedlichen Ausprägungen einfach realisierbar werden. Das Konzept „Software-Defined“ ist heute in allen IT-Bereichen angekommen, inklusive Infrastructure, Datacenter, Storage, Security, Networking, Virtualisierung und Beschaffung.

Software Asset Management: Lizenzen werden zur Expertensache

Für Unternehmen ist das rechtlich sowie wirtschaftlich notwendige Management von Software-Lizenzen aufgrund der wachsenden Komplexität kaum noch zu bewältigen. Unabhängige SAM-Experten wie F&M bieten deshalb für alle großen Software-Hersteller, darunter Microsoft, IBM oder Adobe, das Fachwissen über die korrekte Lizenzierung sowie das Potential zur Kostenoptimierung auf Basis einer Up-to-Date-Lizenzmetrik.

Security: Erhöhung der IT-Sicherheit im Unternehmen

Die Bundesregierung hat mit dem Gesetzentwurf „Zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme“ einen ersten gesetzlichen Rahmen vorgelegt. Aber vielen Unternehmen fehlen Ressourcen und Know-how, um die Empfehlungen umzusetzen. Crocodial IT-Security unterstützt bei der Optimierung von Sicherheitsstandards. Zu den aktuellen Sicherheitsthemen veranstaltet die Crocodial am 22. April 2016 den IT-Security Day in Hamburg mit rund 20 der führenden Security-Anbieter.

IT-Strategie: Digitalisierung bricht Silodenken auf

Durch die Herausforderungen der digitalen Transformation rücken Geschäfts- und IT-Strategie näher zusammen. Gleichzeitig bricht die starre Verteilung der Rollen zwischen den Fachabteilungen auf. Externe IT-Berater sind daher stärker gefordert, einen ganzheitlichen Lösungsansatz sowie Change-Management-Aufgaben zu übernehmen.