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VAS Bericht
Anneliese Zement
Aktueller Bericht aus der Werkszeitung "Forum" unseres Kunden Anneliese Zement
Einheitliche Lösung für die AZ-Werke und AZ BUT
Im Oktober fiel in der Werksgruppe Geseke der Startschuss zur Einführung eines einheitlichen Versandautomatisierungssystems in allen Zementwerken der Anneliese AG unter Einschluss der AZ-BUT-Anlagen im Werk Ennigerloh Süd. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte das Ulmer Systemhaus Fritz & Macziol gemeinsam mit Anneliese-Fachleuten aus der EDV, aus den Werken und Versandabteilungen eine auf die Bedürfnisse unseres Unternehmens zugeschnittene Lösung, die bedienerfreundlichere Terminals an den Ladestraßen genauso einschließt wie leistungsstärkere Rechner und ein hochmodernes Softwarepaket.
Eine Ein-/ Ausgangswaage mit Bedienterminal und vier Zement-Ladestraßen mit neuer Automation im Werk Elsa sowie eine Ein-/ Ausgangswaage mit Bedienterminal und acht automatisierten Ladestraßen für Zement und Zementklinker im Werk Milke werden seit Oktober im Echtbetrieb mit dem neuen Versandautomatisierungssystem gefahren. Bis etwa Mitte 2002 sollen die Modernisierungsmaßnahmen in den Werken Ennigerloh Nord, Ennigerloh Süd mit AZ BUT und Paderborn ebenfalls abgeschlossen sein. Insgesamt werden dann vier AnlieferungssteIlen, zwei Mischer, sechs Waagen, 17 Bedienterminals und 43 Ladestraßen umgerüstet sein.
Auch die Kapitäne der Straße kommen gut zurecht mit dem neuen VAS-System
"Wir in der AZ-Werksgruppe Geseke sind sehr zufrieden mit dem neuen VAS-System, auch wenn es noch hier und da ein wenig hakelt", bilanziert der vor Ort projektbegleitende Elektromeister Jürgen Blanke die ersten Erfahrungen. "Sowohl unsere Wäger als auch die Lkw- und Silozugfahrer kommen mit der modernisierten Technik und Versandabwicklung gut zurecht", führt er weiter aus. Wolfgang Lachmann, der mit seinem Kipplaster mehrmals täglich Zementklinker vom Werk Milke zum Mahlwerk Elsa transportiert und Harry Heysteck, ein zweiter erfahrener Kapitän der Straße, der für seine Spedition Zement lädt und ausliefert, bestätigen diese insgesamt positive Einschätzung.
Die Milke-Werkseinfahrt in Geseke, mit Wägerhaus und Ein-/Ausgangswaage im Vordergrund. |
Eletromeister Jürgen Blanke zeigt, wie die Magnetkarte bei der Eingangswaage eingesteckt wird. |
Der Rechner - das "Hirn" des neuen VAS-Systems. |
Jürgen Blanke und Wäger Josef Siedhoff kontrollieren am Bildschirm die Ladevorgänge. |
Simone Rutenbürger ist im Geseker Versandbüro für Elsa zuständig, ihre Kollegin Petra Kaulmann für Milke   |
Abfertigung mit Magnetkarte und einfacherer Bedientechnik noch schneller
Sie freuen sich außerdem darüber, dass die Bedienterminals an den Ladestraßen jetzt noch einfacher zu handhaben sind. Mit Hilfe ihrer stets mitgeführten Magnetkarte, die sie an der Eingangswaage, am Ladeterminal und an der Ausgangswaage zur Kundenidentifizierung, zur Ermittlung des Leer- und Vollgewichts und zur Auftragsabwicklung in spezielle Lesegeräte einstecken, erfolgt die gesamte Abfertigung noch schneller als bisher. Der ganze Ladevorgang vom Einfahren ins Werk bis zum Verlassen desselben dauert meist nicht mehr als eine Viertelstunde. Auch das ist ein "geldwerter" Vorteil des neuen Systems, der allen Beteiligten zugute kommt. In der Foto-Reportage wollen wir den Weg der Logistikkette verfolgen, einige Blicke auf die Elemente des neuen VAS-Systems werfen und den Beteiligten bei ihrer Arbeit ein wenig zuschauen.
Foto-Reportage
 
Ein Zementsilozug fährt im Werk Milke in eine Ladestraße ein. | Barcode in das Lesegerät des Bedienterminals, Zementsorte wählen, Einfüllstutzen im Fahrzeugdach befestigen, Startknopf drücken und los geht's - Harry Heystek kann seinen Silozug beladen. | |
Magnetkarte in das Lesegerät der Ausgangswaage stecken, den automatisch ausgedruckten Lieferschein mitnehmen und ab geht's wieder "on the Road". | Kipplasterfahrer Wolfgang Lachmann hat im Werk Milke Zementklinker geladen und ist unterwegs zum Werk Elsa - auch er lobt das bedienungsfreundliche, neue VAS-System. | |
Die Einfahrt zum Werk Elsa. | Rein mit dem Klinker in den Vorbunker des Werkes Elsa. Dank des neuen VAS-Systems braucht er keinen Lieferschein mehr pro Fahrt, sondern erhält einen Sammelschein pro Tag. |
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Für nähere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Claus Jordan, oder 0731/1551-640 |
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