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IBM XIV Storage System schafft zusätzliche Kapazitäten für hohes Datenwachstum
Deutsche Vermögensberatung AG
Eckdaten:
- Zwei XIV-Storage Systeme mit Funktionen wie Snapshots, Clone und Spiegelung
- 20 IBM BladeCenter mir rund 120 Blades
- System x Server
- Erweiterung der Tape Libary 3584
- Ausführliche Tests von unterschiedlichsten Szenarien und Applikationen im unternehmenseigenen Demo-Center
Projektumfeld
Mit 5,2 Millionen Kunden, mehr als 37.000 Vermögensberatern und einem Gesamtbestand von über 157 Milliarden Euro ist die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) einer der größten, eigenständigen Finanzvertriebe. Maßgeblich für den Erfolg des 1975 gegründeten börsenunabhängigen Familienunternehmens ist eine konsequente Kunden- und Allfinanzorientierung, die sich frei von Produktpräferenzen gibt. Sämtliche Verwaltungsaufgaben wickelt die IT- und Dienstleistungstochter ATLAS Dienstleistungen für Vermögensberatung GmbH ab. Mit rund 500 Mitarbeitern betreibt ATLAS zudem das Rechenzentrum für die DVAG und stellt die IT-Infrastruktur bereit.
Projektanforderung
Die Vermögensberater der DVAG greifen auf drei selbstentwickelte Applikationen zu. Das Kundeninformationssystem mit Kunden- und Auftragsdaten, das Vermögensberaterinformationssystem sowie das Personal Information Management zur Terminverwaltung laufen auf über 400 Servern. Die vorhandene Speicherkapazität erlaubte es nicht, die gestiegenen Anforderungen der Vermögensberater und der Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Diese zusätzlichen Anforderungen sollten auf einem neuen Speichersystem mit sehr gutem Preis-/Leistungs-Verhältnis zur Verfügung gestellt werden.
Zusätzliche Funktionen wie Snapshot zur Verbesserung des RPO (Recovery Point
Objective) und RTO (Recovery Time Objective), Clone zur schnellen Bereitstellung von Entwicklung- und Testumgebungen, sowie Spiegelung (Remote Mirror) für Desaster Recovery waren gefordert. Gleichzeitig spielt die Aktualität der Anwendungen eine wichtige Rolle. So werden die Außendienstanwendungen monatlich aktualisiert, damit die Vertriebsmitarbeiter schnell und flexibel auf Marktänderungen reagieren können.
Projektziele
Formulierte Ziele der DVAG bei der neuen Technologie waren neben der erhöhten Speicherkapazität ohne Leistungseinbußen die einfache Datenmigration und eine leichte Bedienbarkeit. Zudem erwarteten die Verantwortlichen einen deutlich reduzierten Administrationsaufwand und nicht zuletzt ein gutes Preis- / Leistungs- Verhältnis.
Umsetzung
Ohne zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits die Möglichkeit für ausgiebige Tests genutzt zu haben, entschied sich ATLAS aufgrund der intensiven Beratung und fachlichen Kompetenz von FRITZ & MACZIOL für den vorgeschlagenen Einsatz der neuen IBM XIV-Technologie. Matthias Weiß: „Die hohe Speicherkapazität, die umfangreichen Funktionen wie beispielsweise Spiegelung und Datenmigration und nicht zuletzt auch das gute Preis- Leistungs-Verhältnis haben uns von der IBM XIV Technologie sofort überzeugt.“
Die Installation erfolgte im Januar 2009. Eingeführt wurden zwei voll skalierbare XIVStorage Systeme mit jeweils 180 TB Rohkapazität, von denen eines als Ersatzsystem in einem entfernten Rechenzentrum steht. Es soll im Notfall nahtlos den Betrieb aufnehmen, denn alle Daten und Änderungen sollen gespiegelt und dort verfügbar gemacht werden. Eine Erweiterung der Tape Library 3584 um einen weiteren Frame und weitere Laufwerke komplettierte die Konfiguration.
Projektergebnis
Mit dem Produktivstart sah die DVAG ihre Ziele erfüllt. Die schrittweise Migration der Daten erfolgte aufgrund des Datenmigrationstools des XIV Storage Systems schnell und unproblematisch. Die Performance erweist sich noch besser als erwartet und die einfache Bedienbarkeit hat sich in der Praxis bereits bewährt. Die zuverlässige Unterstützung von FRITZ & MACZIOL und IBM im Verlauf des Projekts sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Die nächsten Planungen für die Zukunft sehen bereits den Einsatz weiterer Funktionen wie Clone vor, um mit neuen Applikationen kurzfristig in den Produktivbetrieb zu gehen. Langfristig sollen alle Open-Systems-Daten auf das neue Plattenspeichersystem migriert werden.
Kundennutzen
Die hohen Speicherressourcen unterstützen das Wachstum und entlasten das
Highend-System. Aufgrund der Spiegelung auf das Ersatzsystem ist die Datensicherheit gewährleistet. Die einfache Administration und ein geringer Schulungsbedarf erfordern nur einen minimalen Aufwand und sorgen für deutliche Kostenersparnis.
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Für nähere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Björn Langmack, oder +49 211 1576 730 |
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